Was bringt die künstliche Intelligenz?

Firmen können ihre Geschäftsprozesse künftig noch mehr vereinfachen und automatisieren. Das führt auch im Messebereich zu höherer Effizienz und Einsparungen.

Was bringt die künstliche Intelligenz?

Firmen können ihre Geschäftsprozesse künftig noch mehr vereinfachen und automatisieren. Das führt auch im Messebereich zu höherer Effizienz und Einsparungen.

Die künstliche Intelligenz (KI) nutzt selbstlernende Systeme unter Einsatz zahlreicher Tools wie Data Mining, Muster- und Spracherkennung oder Sprachverarbeitung. Sie funktioniert ähnlich wie ein menschliches Gehirn bei Routineaufgaben. Dazu zählt beispielsweise das Bilden einer Meinung oder ein soziales Verhalten.

 

MASSNAHMEN UND EINSATZGEBIETe

Es werden Maßnahmen und Entscheidungen nicht nur datenbasiert vorgeschlagen, sondern direkt zur Steuerung von Geräten und Prozessen eingesetzt. Maschinen lernen, indem sie neue Informationen auf komplexe Weise analysieren können. Das Einsatzgebiet von KI-Technik liegt in vielen weiteren Bereichen. 

 

Beispiele

  • Prozessteuerungssysteme
  • Internetdienste (Big Data)
  • sprechende Geräte
  • digitale Assistenzsysteme
  • kooperative Roboter
  • autonome Fahrzeuge
  • Drohnen

Der eindeutige Vorteil dieser Technologie ist die hohe Skalierbarkeit, was durch die Nutzung von Netzwerkstrukturen möglich ist. Mitarbeiter können weltweit über das Internet auf intelligente Systeme zugreifen und zusammen arbeiten. Das kann zu erheblichen Kosteneinsparungen und Steigerungen der Produktivität führen.

Die rasante Weiterentwicklung der Technologie ermöglicht es, die intelligente Steuerung von Aufgaben neu zu definieren. Das ist ein entscheidender Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit und birgt in sich ein enormes Potenzial für die Messebranche. Durch den Einsatz einer intelligenten und smarten Technologie können interne Abläufe durchgängig vom Auftrag  bis zur Zustellung digitalisiert gestaltet werden, beispielsweise durch modulare Softwareprodukte, die mit der „Design Thinking“-Methode weiterentwickelt werden.

Es ist aus Anwendersicht eine moderne Kreativmethode, um neue Lösungen für verschiedene Aufgaben-/Problemstellungen zu ermitteln. Durch die Vernetzung der Mobilität lassen sich weitere Prozesse in den Gesamtablauf integrieren. Vollautomatisierte Lkw, die sich vernetzen können, werden bereits in Teilabschnitten der Autobahnen erfolgreich getestet und  könnten schon in wenigen Jahren autonom eingesetzt werden. Die entscheidenden Grundvoraussetzungen für die Zulassung im öffentlichen Straßenverkehr sind ethische Grundfragen. Darüber debattiert derzeit der Bundestag, um den gesetzlichen Rahmen bestimmen zu können. 

 

Digitale Lösungen

Für Messedienstleister und Aussteller sind transparente Abläufe, Bestandssicherheit und die Beschleunigung des Auftragsdurchlaufs wichtige Faktoren – damit wirtschaftlich agiert werden kann. Im Messe- und Eventlogistikbereich gibt es bereits digitale Lösungen, die in den hektischen Auf- und Abbauphasen einer Veranstaltung die Organisation nachhaltig entlasten können.

 
  • Web-Applikationen
  • BI-Applikationen
  • Softwaretools für Verwaltung
  • Promotion
  • Kundenkampagnen
  • CRM
  • CMS

Unternehmen können sich durch die Nutzung neuer Technologien besser auf die essenziellen Produktions- und Logistikprozesse konzentrieren und wertvolle Erkenntnisse gewinnen, wie Prozesse effizienter gestaltet werden können – auch bei Aspekten wie der Betrachtung von internen Lagerkosten oder Lagerkosten an Veranstaltungsorten. 

So verschaffen sie sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, der sie auf die zukünftigen Herausforderungen einer digitalisierten Welt besser einstellt. 

In der Zukunft wird das Internet der Dinge (IoT) unsere Art des Wirtschaftens revolutionieren. IoT bezeichnet die zunehmende Vernetzung von Geräten oder Sensoren über das Internet. Es ermöglicht neue Geschäftsmodelle – auch innerhalb der Messebranche.

Güray Saritas ist Geschäftsführer von Europfast, Internationale Spedition, Neuhausen.